Hernienzentrum

Dr. med. Ulla Volmer
Leiterin des Hernienzentrums

Sekretariat: Mandy Hennig-Kovan
Tel. +49 (0)30 9628-3552
E-Mail

Sprechstunde Hernienzentrum
Dienstag 12.30 – 14.30 Uhr
Mittwoch 11.00 – 14.00 Uhr
Donnerstag 15.30 Uhr – 17.30 Uhr
nach Anmeldung

Hernienzentrum, Diagnostikzentrum, Erdgeschoss
Tel. +49 (0)30 9628-3400

Dr. med. Ulla Volmer
Leiterin des Hernienzentrums

Sekretariat: Mandy Hennig-Kovan
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Sprechstunde Hernienzentrum
Dienstag 12.30 – 14.30 Uhr
Mittwoch 11.00 – 14.00 Uhr
Donnerstag 15.30 Uhr – 17.30 Uhr
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Hernienzentrum, Diagnostikzentrum, Erdgeschoss
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Über uns

Im Hernienzentrum der Park-Klinik Weißensee werden in erster Linie Brüche (HERNIEN) in der Leistenregion, Nabel- und Narbenbrüche mit Spezialisierung auf monströse Narbenbrüche (Botoxvorbehandlung), Bauchdeckenfunktionsstörungen nach Schwangerschaften (Floppy wall) sowie Zwerchfellbrüche versorgt. Hierfür nutzen wir offene oder endoskopische Verfahren in Vollnarkose oder Lokalanästhesie. Abhängig von Bruchform und –größe werden Naht- oder Netzverfahren angeboten. Zudem steht der unklare, chronische Leistenschmerz im Fokus unserer Tätigkeit. Bei der Behandlung unserer Patienten stehen Qualität, Reduktion der Rückfallquoten (Rezidivraten) und Patientenzufriedenheit sowie eine kontinuierliche Betreuung durch ein spezialisiertes Team aus Pflegekräften und Ärzten der Station 3C im Vordergrund.


Schwerpunkte

  • Leistenbruch – Leistenhernie, Schenkelhernie, Sportlerleiste

    Die Behandlung erfolgt in unserem Haus „maßgeschneidert" (tailored approach) mit oder ohne Kunststoffnetz. Angewandte Nahtverfahren sind minimal repair (kleine oder Sportlerleiste), Reparation nach Shouldice bzw. nach Rehbein-Grob und Bastianelli (Kinder). Bei sehr großen Leisten-oder Rezidiv- sowie Femoralhernien werden Netzreparationen offen oder endoskopisch durchgeführt: minimalinvasive Operationsverfahren TEP und TAPP sowie offene Operationsverfahren nach Lichtenstein und transinguinale präperitoneale Netzplastik TIPP. Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Bei den offenen Naht-und Netzverfahren sind örtliche oder rückenmarksnahe Betäubung möglich.

  • Narbenhernie – einfach, monströs, Botox

    In ca. 10% aller bauchchirurgischen Eingriffe entsteht eine Narbenhernie. Aktuell erfolgt die Reparation aller Narben > 2 cm nahezu immer mit Kunststoffnetz. Neben der Korrektur der vorhanden, meistens verbreiterten Narbe werden die Schichten der Bauchwand rekonstruiert und durch Implantation eines Kunststoffnetzes unter Vermeidung von Darm-Netz-Kontakt verstärkt. Durch unsere Spezialisierung sind wir in der Lage, vielerorts als aussichtslos eingestufte, monströse Narbenbrüche und Bauchwanddestruktionen zu versorgen. Diese Brüche erfordern eine Botoxvorbehandlung der seitlichen Bauchwand 6 Wochen vor OP, ambulante Atemtherapie, spezialisierte Diagnostik und Konditionierung der Ausgangssituation, spezialisierte Operationstechniken und Netzimplantate als auch eine intensive Betreuung nach der Operation.

  • Nabelhernie, epigastrische Hernie

    Die Versorgung der großen und kleinen Hernien am Nabel (Nabelhernie) sowie oberhalb davon (epigastrische Hernie) erfolgt in Vollnarkose oder Spinalanästhesie, kann aber auch in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Wir sind spezialisiert auf die Reparation der kleinen Brüche am Nabel bis 2 cm mit Naht (OP nach Spitzy), wenn möglich mit Zugang durch die angeborene Nabelnarbe zum Erreichen eines optimalen kosmetischen Ergebnisses (TUN). Die Reparation der größeren Nabelbrüche erfolgt durch die Verstärkung mit einem Kunststoffnetz zwischen Bauchfell und Bauchwand ohne Darm – Netz – Kontakt (PUMP – siehe Video).

  • Floppy wall – Nabelhernie, Rectusdiastase nach Schwangerschaft

    Während der Schwangerschaft sind die Region um den Nabel sowie die Mittellinie der Bauchwand – die Linea alba – einer besonderen Belastung ausgesetzt. Als Folge können Nabelbrüche, eine Erschlaffung der Haut um den Nabel (Cutis laxa)und ein Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln in der Mittellinie (Rektusdiastase)auftreten. Aus dem vollständigen Funktionsverlust der Bauchwand resultieren nicht selten Rückenbeschwerden, da der aktive Gegenspieler zu Wirbelsäule und Rückenmuskulatur fehlt. Lebensqualität und körperliches Wohlbefinden sind durch die Bruchlücke als auch die störende Vorwölbung der Nabelregion sowie der gesamten Bauchwand stark eingeschränkt. Wir rekonstruieren diesen Defekt abhängig vom Ausmaß mit oder ohne Kunststoffnetz (Sublay, retromuskulär) in Kombination mit rekonstruktiven Maßnahmen zur Straffung der Haut um den Nabel sowie zur Aufhebung der Rektusdiastase.

  • Zwerchfellhernie – Reflux

    Zu unseren Patienten zählen Erkrankte mit erworbenen oder angeborenen Zwerchfellbrüchen sowie Patienten mit Refluxbeschwerden. Die erworbenen Zwerchfellhernien entstehen am Durchgang der Speiseröhre durch das Zwerchfell in den Bauchraum. Differentialdiagnostisch sind Funktionsstörungen der Speiseröhre (z.B. Achalasie) und bei der Refluxerkrankung (GERD) ein Auftreten des Refluxes mit Veränderungen (Entzündungen, Verengungen) der Speiseröhre (ERD), das Vorhandensein von Komplikationen des Refluxes (Barrett-Oesophagus, Adenokarzinom) sowie ein Reflux ohne Veränderungen (NERD) abzugrenzen. Die Entscheidung zum operativen Eingriff erfolgt in enger Absprache mit den Internisten/ Gastroenterologen bei therapieresistentem Reflux und bei Zwerchfellhernien bis hin zum partiellen oder vollständigen Thoraxmagen (teilweise oder vollständige Verlagerung des Magens in den Brustkorb). Der Eingriff erfolgt hauptsächlich minimalinvasiv und ggf. unter Verwendung spezieller Kunststoffnetze für den Zwerchfelldurchgang.

  • Parastomale Hernie

    Diese Brüche entstehen neben künstlichen Darmausgängen aufgrund der lokalen Schwächung der Bauchwand. Wir stärken und rekonstruieren die Bauchwand am Durchtritt des Darmausganges durch die Implantation eines Kunststoffnetzes zwischen die Schichten der Bauchwand. Die parastomalen Hernien sind auch nach der Behebung von einer hohen Rate des Wiederaufretens eines Bruches begleitet.

  • Leistenschmerz

    Leistenschmerzen sind hartnäckig und bedürfen einer differenzierten Diagnostik. Treten sie ohne Vor-Operationen auf, sollten alle differentialdiagnostischen Möglichkeiten betrachtet werden. Neben klinischer und sonografischer Untersuchung in der Sprechstunde werden weitere Bildgebungen (CT,MRT) oder konsilarische Vorstellungen, z.B. in der Orthopädie ambulant oder stationär diskutiert. Nach Reparation einer Leistenhernie mit und ohne Netz können z.T. chronische Schmerzen resultieren. In unserem Zentrum erfolgen die differentialdiagnostische Abklärung der Beschwerden nach klinischer Untersuchung vor bedarfsadaptierter Diagnostik und Therapie bis hin zu medikamentöser oder operativer Schmerztherapie und Netzausbau bei netzassoziierten Beschwerden.


Team

Leitende Ärztin des Hernienzentrums

Dr. med. Ulla Volmer

E-Mail

Oberarzt

Carl Christoph Kersten

E-Mail

Stationsleitung 3c

Simone Sarfert

Sekretariat

Mandy Hennig-Kovan

E-Mail


Ihr Aufenthalt

  • Vorstationäre Aufnahme

    Zeitnah vor dem geplanten Operationstermin, meist am Vortag des Eingriffs, findet die (ambulante) vorstationäre Aufnahme in der Klinik statt. In der Zentralen Aufnahme können Sie die Aufnahmeformalitäten erledigen. Zum Aufnahmegespräch mit Ihrem Pflegeteam gehen Sie auf die entsprechende Station, zur Operations- und Narkoseaufklärung inkl. Untersuchung und Blutentnahme ins Diagnostische Zentrum im Erdgeschoss.

  • Operationstag

    Die Operation ist normalerweise für den Tag nach der vorstationären Aufnahme geplant. Allerdings können Notfälle und andere unvorhersehbare Ereignisse zu Verzögerungen im Operationsplan führen. Die stationäre Aufnahme erfolgt in der Regel morgens um 07.00 Uhr mit Zimmerzuteilung und anschließender OP-Vorbereitung.

  • Tagesablauf

    08.00 – 09.00 Uhr: Ärztliche Visite
    Ab 12.00 Uhr: Angehörigengespräche

    Spezielle Untersuchungen finden zu individuellen Terminen statt.

  • Entlassungstag

    Nach dem Abschlussgespräch mit Ihrem Stationsarzt bzw. Oberarzt erhalten Sie die Entlassungsunterlagen (Entlassungsbrief, Anweisungsbogen) und eventuell eine CD mit Bildaufnahmen. Um weitere Behandlungsschritte und Folgebehandlungen haben wir uns bereits für Sie gekümmert. Üblicherweise verlassen unsere Patienten das Krankenhaus zwischen 10.00 und 12.00 Uhr.


Sprechzeiten & Termine


Sprechstunde Hernienzentrum

Dienstag
12.30 – 14.30 Uhr

Mittwoch
11.00 – 14.00 Uhr

Donnerstag
15.30 – 17.30 Uhr

(Anmeldung erforderlich)

Tel. +49 (0)30 9628-3400

Hernienzentrum,
Diagnostikzentrum, Erdgeschoss


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Dienstag
12.30 – 14.30 Uhr

Mittwoch
11.00 – 14.00 Uhr

Donnerstag
15.30 – 17.30 Uhr

(Anmeldung erforderlich)


Tel. +49 (0)30 9628-3400

Hernienzentrum,
Diagnostikzentrum, Erdgeschoss


Stationen

Stationen: 3c
Interdisziplinäre Privatstation (Wahlleistungen): 3d

So finden Sie zu uns

  • Station Hernienzentrum (3ca): 3. Etage
  • Interdisziplinäre Privatstation (3d): 3 Etage
  • Intensivstation: Erdgeschoss
  • Diagnostikzentrum (Sprechstundenbereiche, Untersuchungen, Funktionsbereiche): Erdgeschoss
  • Sekretariat des Hernienzentrums: 3. Etage, grüner Bereich, Raum 3a42

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