Praktisches Jahr in der Sana Park-Klinik Weißensee
Liebe Studierende, liebe PJ‘ler:innen,
die Sana Park-Klinik Weißensee ist ein Krankenhaus der Akut- und Regelversorgung in Berlin-Pankow. Mit 350 Betten und 10 Abteilungen bietet das akademische Lehrkrankenhaus der Charité Studierenden im praktischen Jahr ideale Bedingungen für das Sammeln von Erfahrungen.
Gelegen an einem weitläufigen Park mit Therapiepfaden und einem Heilkräutergarten vereint das Haus an einem traditionsreichen Standort exzellente Medizin und Pflege auf höchstem Niveau. Kurze Wege, flache Hierarchien, abteilungsübergreifende Kommunikation und kontinuierliche Weiterbildung werden in der Klinik gefördert.
Die Bewerbung zum Praktischen Jahr in der Sana Park-Klinik Weißensee erfolgt ausschließlich online über die Charité.
PJ-Studierende starten ihren Arbeitstag um 7 Uhr und können bis zu einem Betrag von 5,90 Euro kostenfrei am Mittagessen teilnehmen (Menü oder Salat).
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Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie
Chefarzt: Prof. Dr. med. Carsten Kamphues
Die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie mit 40 Betten auf zwei Stationen versorgt jährlich etwa 2.500 Patient:innen. Besondere Leistungsschwerpunkte sind die Hernienchirurgie, minimal-invasive Chirurgie und NOTES sowie die Betreuung von Patient:innen im zertifizierten Viszeralonkologischen Zentrum (Darmkrebs- und Pankreaszentrum)Allgemeine Organisation:
Die Studierenden rotieren im 4-Wochen-Rhythmus über die Stationen: Allgemeinchirurgie / Viszeralchirurgie / Notaufnahme. Sofern gewünscht, kann die Rotation auch auf die Unfallchirurgie ausgedehnt werden.Tagesablauf:
Die Studierenden folgen entweder Stationsärzt:innen während der Tätigkeit auf der Station oder teilen sich selbst nach Interesse zur Assistenz für den OP ein. Auch die Teilnahme an den Spezialsprechstunden ist möglich und gewünscht. Angebote für ein Selbststudium sind Videos und DVDs chirurgischer Eingriffe und frei verfügbare Operationslehren. PJ-Unterricht: ein- bis zweimal pro Woche Studierendenunterricht nach einem strukturierten, allgemeinchirurgischen Plan, einschließlich eines Nahtkurses.Konferenzen/Besprechungen:
tägliche Röntgenbesprechung und Indikationskonferenz / wöchentlich interdisziplinäre gastroenterologische Konferenz / Tumorboard des Darmkrebszentrums
Es besteht die Möglichkeit zum Erwerb des (DGAV-) Zertifikats der Studentischen OP-Assistenz. -
Gynäkologie
Chefarzt: Dr. med. Jens-Peter Scharf
Die Abteilung Gynäkologie versorgt jährlich etwa 1.500 Patient:innen stationär. Besondere Schwerpunkte sind die gynäkologische Onkologie, Dysplasie, Urogynäkologie, Endometriosetherapie sowie die Myomtherapie. Eine Geburtshilfe ist nicht vorhanden.Tagesablauf:
Die Studierenden werden in den Klinikalltag und in die Visiten einbezogen und lernen die Station, die Notaufnahme, die Sprechstunden und den OP kennen. Es besteht die Möglichkeit der Hospitation in einer geburtshilflichen Klinik.PJ-Unterricht:
fortlaufende abteilungsinterne FortbildungenKonferenzen/Besprechungen:
wöchentliche Tumorkonferenz Brustkrebszentrum / tägliche Frühbesprechung -
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Chefarzt: Dr. med. Heiko Birke
Die Abteilung HNO mit 43 Betten versorgt jährlich etwa 2.900 Patient:innen stationär. Besondere Schwerpunkte sind die endoskopische Chirurgie der Nasennebenhöhlen und Schädelbasis, die plastisch-ästhetische Chirurgie des Gesichts, die Mikrochirurgie des Mittel- und Innenohrs, die Tumorchirurgie und Dermatochirurgie im Kopf-Halsbereich einschließlich der plastisch-rekonstruktiven Verfahren. Es kommen dabei modernste endoskopische und mikrochirurgische Medizintechniken sowie verschiedene Laser zum Einsatz.Tagesablauf:
Stationsvisiten, Teambesprechung, Verbandsvisiten, Patientenaufnahmen, Demonstrationen und Assistenzen bei Operationen, Assistenz bei Versorgung von Patient:innen in der NotaufnahmePJ-Unterricht:
Grundlagen der umfangreichen audiologischen und rhinologischen Funktionsdiagnostik / tägliche individuelle Betreuung durch die Kolleg:innen der Abteilung mit Gesprächen zur Festigung der gelernten diagnostischen und therapeutischen Algorithmen.Konferenzen/Besprechungen:
Teambesprechung sowie oberärztliche bzw. fachärztliche Patientenvorstellungen / wöchentliche Röntgenbesprechung / abteilungsinterne Weiterbildung. -
Innere Medizin (Gastroenterologie, Rheumatologie und Kardiologie)
Chefärztin Gastroenterologie: Dr. med. Rebecca Tschöpe
Chefärztin Rheumatologie: Prof. Dr. Marina Backhaus Chefarzt
Kardiologie: Dr. med. Jan Gensch
Die Abteilung Innere Medizin mit 74 vollstationären Betten auf drei Stationen (allgemeine Innere Medizin / Gastroenterologie, Kardiologie, Rheumatologie) sowie 20 teilstationären Betten (rheumatologische Tagesklinik), einer ASV-Sprechstunde Rheumatologie (2.000 Patient:innen pro Quartal) und einer ambulanten kardiologischen Behandlungseinheit mit 4 Plätzen (Kardio-Lounge) versorgt jährlich mehr als 5.000 Patient:innen. Die Gastroenterologie führt des weiteren eine große interdisziplinäre Endoskopie, eine Palliativstation und ist gemeinsam mit der Allgemeinchirurgie zertifiziertes viszeralonkologisches Zentrum. Die internistische Abteilung behandelt alle internistischen Erkrankungen, die in der „realen Welt“ vorkommen. Eine Besonderheit ist die tägliche Besprechung und Röntgenbilddemonstration der internistischen Fachdisziplinen. Unser PJ-Beauftragter Oberarzt, Dr. Arne Hansen, ist immer für Sie da.Tagesablauf:
Die Studierenden nehmen an der Stationsarbeit mit Visiten, Patientenaufnahmen und Arztbriefschreibung teil. Unter ärztlicher Supervision, können eigene Patient:innen selbständig betreut werden. An den gastroenterologischen Funktionsuntersuchungen (US Abdomen und Halsweichteile, endoskopische Untersuchungen wie Gastroskopiem, Koloskopien, Endosonographien und EPCPs), kardiologischen (Echo-Kardiographie, transthorakal und -ösophageal, Herzkatheteruntersuchungen oder Implantation von Herzschrittmachern, Defibrillatoren oder intrakardinalen Schirmchen) und rheumatologischen Untersuchungen (Gelenk-Ultraschall, Gelenkpunktionen, Kapillarmikroskopie, Knochendichtemessung) können die Studierenden ebenfalls teilnehmen. Rotationen zwischen den Stationen, in die Funktionsabteilung sowie in die Notaufnahme werden gewährleistet.PJ-Unterricht:
2 PJ-Veranstaltungen pro Woche aus den jeweiligen Schwerpunkten der Inneren Medizin/ Notfallmedizin/ Radiologie/ Labormedizin sowie zusätzlich ein EKG-Kurs (10 Themen)Konferenzen/Besprechungen:
tägliche Röntgenbesprechung / wöchentlich Tumorkonferenz / Darmkrebszentrum und Journal-Club, Kardio-Mix, monatliche Morbiditäts und Mortalitätskonferenzen mit interessanten klinischen Fällen -
Neurologie
Chefarzt: Dr. med. Dennis Lischewski
Die Abteilung Neurologie verfügt über 80 Betten und versorgt jährlich etwa 1.500 Patient:innen stationär in den Bereichen Akutneurologie, zertifizierte regionale Stroke Unit mit Comprehensive Stroke Unit, neurologische Frührehabilitation und Tagesklinik.Tagesablauf:
Die Studierenden lernen die neurologische Stationsarbeit kennen, nehmen an Visiten und Untersuchungen teil und führen diese unter Supervision durch.
Es erfolgt eine festgelegte Rotation durch die oben genannten verschiedenen Bereiche, inklusive der Rettungsstelle und der Elektrophysiologie.PJ-Unterricht:
Innerhalb der Abteilung finden regelmäßige Fortbildungen statt.Konferenzen/Besprechungen:
tägliche Frühbesprechung / wöchentliche Röntgenbesprechung. -
Orthopädie und Unfallchirurgie
Chefarzt: Prof. Dr. med. Oliver Hauschild
Die Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie mit 79 Betten, verteilt auf zwei Stationen, versorgt jährlich etwa 1.300 Patient:innen orthopädisch und 1.100 Patient:innen unfallchirurgisch. Schwerpunkte sind die Endoprothetik und Revisionsendoprothetik (zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung), Wirbelsäulenchirurgie, die arthroskopische Chirurgie der großen Gelenke sowie das gesamte Spektrum der Unfallchirurgie (einschl. Becken und Wirbelsäulentraumatologie).Allgemeine Organisation:
Die Abteilung bietet für Studierende das PJ-Wahlpflichtfach Orthopädie an. Darüber hinaus kann in der Abteilung ein Teil des Pflichttertials Chirurgie in Kooperation mit der Abteilung Allgemein-/Viszeralchirurgie abgeleistet werden. Die Studierenden rotieren dabei im 4-Wochen-Rhythmus über die Stationen: Allgemeinchirurgie / Viszeralchirurgie / Unfallchirurgie / Notaufnahme. Sofern gewünscht, kann die Rotation auch auf die Radiologie ausgedehnt werden.Tagesablauf:
Die Studierenden werden einem Stationsarzt zugteilt. Unter Supervision von Mentor:innen sind sie in die Behandlungsabläufe der Versorgung der stationären Patient:innen eingebunden. Darüber hinaus erfolgt die regelmäßige Tätigkeit und Ausbildung im OP (1. oder 2. Assistenz). Auch die Teilnahme an den Sprechstunden und die Mitarbeit in der Notaufnahme sind möglich.PJ-Unterricht:
ein- bis zweimal pro Woche Studierendenunterricht nach einem strukturierten Plan / Naht- und Gipskurs / orthopädische Untersuchungstechniken.Konferenzen/Besprechungen:
tägliche Röntgen- und Indikationsbesprechung / wöchentliche interdisziplinäre Tumorkonferenz / wöchentliche interne Fortbildungsveranstaltung -
Anästhesiologie und Intensivmedizin
Chefarzt: Prof. Dr. med. Mario Hensel
Die Abteilung für Anästhesiologie führt jährlich etwa 9.000 Narkosen bei Patient:innen aller operativen Fachgebiete durch und versorgt Patient:innen auf der Intensivstation mit 15 Betten. Hierzu gehören auch Patient:innen, die einen Schlaganfall erlitten haben und in der Stroke Unit betreut werden.Tagesablauf:
Die Studierenden werden im 1:1-Teaching in die klinische Anästhesie eingeführt. Vier Wochen der Gesamtzeit werden für die Einführung in die Intensivmedizin genutzt.PJ-Unterricht:
wöchentlich abteilungsinterne FortbildungKonferenzen/Besprechungen:
tägliche Frühbesprechung
KARRIERE
